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Hamburg/Bad Nenndorf, 09.11.2006
Liebe Freunde und Förderer von «Santa María
del Apante»,
Ende August/Anfang September 2006 besuchten zwei Mitglieder des Fördervereins im Rahmen einer privaten Nicaragua-Reise alle 8 Schulen, die der Verein in den vergangenen Jahren gebaut hat und die er derzeit unterstützt und betreut.
Das Ergebnis der Besuche war durchweg positiv und sehr erfreulich.
Alle Schulen außer einer (durch einen tropischen Sturm geschädigten) befinden sich in gutem bis befriedigendem baulichen Zustand.
Alle Schulen außer einer werden von den örtlichen Instanzen (Bürgermeisteramt bzw. katholische Kirchengemeinde) personell und materiell gefördert. Nur die Schule in Los Rastrojos wird getragen vom privaten Engagement mehrerer Dorfbewohner. Die Lehrkräfte werden allerdings vom nationalen Bildungsministerium bezahlt.
In allen Schulen findet regelmäßiger Unterricht in der Vorschule und der Primarschule durch engagierte, allerdings sehr schlecht bezahlte Lehrkräfte statt (70 US$ pro Monat bei 25 Unterrichtsstunden pro Woche).
Alle Schulen halten relativ stabile Schülerzahlen aufrecht.
Im jüngsten Schulprojekt Los Pochotillos in der Gemeinde San Francisco Libre wurde am Tag des Besuches (und sicherlich gerade wegen des Besuches!!) der erste Spatenstich getan. Der Schulbau soll aber bereits im Dezember eingeweiht werden.
Einige Absolvent/-inn/-en unseres ersten Schulprojekts San Francisco de Asís nahe der Hauptstadt Managua haben inzwischen an benachbarten Sekundarschulen ihr Abitur bestanden.
In Las Lajas, unserer ältesten Schule in der Gemeinde El Sauce hat ein tropischer Sturm das Dach abgedeckt. Die Bewohner haben es danach mit mehreren Baumstämmen beschwert und notdürftig fixiert. Hier wird unser Verein schnell helfen müssen!!
Besonders erfreulich: In der Schule Agua Fría – 2005 fertiggestellt – findet nachmittags und abends Unterricht für Erwachsene statt.
In den meisten Schulen hängt anschauliches, meist selbst erstelltes Unterrichtsmaterial an den Wänden; in der Schule El Campamento findet sich das didaktisch am besten aufbereitete Material. Außerdem haben die dortigen Lehrkräfte Themenecken in den Klassenräumen eingerichtet für individuelles Lernen oder Gruppenunterricht. Vorbildlich!!
In allen Schulen wurde der Wunsch nach verbesserten Rahmenbedingungen vorgetragen, vor allem nach besserer Wasserversorgung für die Kinder und der Möglichkeit zu sportlicher Betätigung. Deshalb wird der Verein in den nächsten Jahren von Schulneubauten absehen und sich stattdessen verstärkt für die Anlage von Brunnen und kleineren Sportanlagen einsetzen.
Der detaillierte Reisebericht kann hier nachgelesen werden.
Liebe Freunde und Förderer, wir bitten Sie/Euch herzlich um Spenden für das Ziel unseres Vereins, möglichst vielen Kindern und Jugendlichen in Nicaragua eine schulische Grundbildung zu ermöglichen. Gleichzeitig sagen wir allen, die uns in diesem oder in den vergangenen Jahren durch ihre Spenden unterstützt haben, ein aufrichtiges Dankeschön. Unser Verwaltungsaufwand beträgt nach wie vor durchschnittlich nicht mehr als etwa 2% des Spendenaufkommens. Unsere Spendenbescheinigungen für 2006 versenden wir wie üblich zu Beginn des kommenden Jahres.
Allen Spendern wünschen wir schon jetzt ein erfülltes Jahr 2007 und verabschieden uns mit nochmals ganz herzlichem Dank.
Albert Weber, Vorsitzender
Rolf Hormanns, stellv. Vorsitzender
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